Protokoll

Vorbereitung und Nachsorge bei der Laser-Haarentfernung

Aktualisiert 26.8.2026 · 5 Min. Lesezeit

Ergebnisqualität entsteht nicht nur am Gerät. Ein saubere Vorbereitung und klare Nachsorge senken Nebenwirkungen, stabilisieren Ergebnisse und reduzieren Rückfragen im Studio deutlich.

Vor der Behandlung

Diese Punkte gehören in jedes Vorgespräch und in die Terminbestätigung:

  • Keine Sonne, Solarium oder Selbstbräuner in den letzten 2–4 Wochen
  • Rasieren am Vortag – nicht wachsen, epilieren oder zupfen
  • Keine Retinoide oder aggressive Peelings in der Woche davor
  • Photosensibilisierende Medikamente abklären
  • Hauttyp bestimmen und Probeimpuls bei Unsicherheit setzen

Kontraindikationen prüfen

Behandlung verschieben oder ablehnen bei aktiver Hautinfektion im Areal, Schwangerschaft, frischer Bräune, unklaren Pigmentmalen, Isotretinoin-Therapie oder bekannter Photosensibilität. Dokumentieren Sie die Anamnese schriftlich.

Nach der Behandlung

Perifollikuläres Erythem und leichte Schwellung sind normale, erwünschte Reaktionen und klingen meist innerhalb von Stunden ab.

  • Kühlen, milde Pflege, keine Duftstoffe
  • 48 Stunden kein Sport, keine Sauna, kein heißes Bad
  • 2–4 Wochen konsequenter Lichtschutz LSF 50
  • Nicht kratzen, ausfallende Haare nicht ziehen
  • Folgetermin gleich nach Zonenintervall buchen

Häufige Fragen

Warum rasieren statt wachsen?

Der Laser braucht das Haar im Follikel als Ziel. Wachsen entfernt es – die Sitzung wäre wirkungslos.

Wann darf nach Sonnenexposition behandelt werden?

Nach frischer Bräune 2–4 Wochen warten oder auf 1064 nm mit konservativen Parametern ausweichen.

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